Poster von Ally-Darstellerin Calista Flockhart
» Die Seriendarsteller in Filmen
wochentags, 18:00 Uhr, RTL2
Courtney Thorne-Smith
in “Immer wieder Jim”
wochentags, 13:15 Uhr, Premiere Start
Courtney Thorne-Smith
in “Melrose Place”
dienstags, 21:15 Uhr, RTL
Lisa Edelstein
in “Dr. House”
mittwochs, 20:15 Uhr, RTL2
Hayden Panettiere
in “Heroes”
mittwochs, 23:00 Uhr, VOX
Anne Heche
in “Men in Trees”
donnerstags, 23:15 Uhr, SAT.1
Peter MacNicol
in “Numb3rs”
Da war er also, der große Tag! Bereits im Dezember hatten meine Freundin und ich 1. Reihe-Karten für das Vonda Shepard-Konzert in der Oberhausener Arena bestellt! Nach einem halben Jahr Wartezeit also, durften wir endlich unsere Abendgarderobe anlegen (schließlich erlebt man sowas nicht jeden Tag …) und uns auf den Weg nach Oberhausen machen, um sie zum ersten Mal zu bewundern …
Tatsächlich war die Halle schon zu Beginn des Support-Gigs von SVEN SCHUMACHER fast komplett gefüllt, was für mich doch eine kleine Überraschung war, denn ca. 9000-10000 dürften in dem großen Rund Platz finden. Da kann man mal sehen, wie viele Ally-Fans es gibt … ;)
Zuvor hatten wir persönlich noch nie etwas von SVEN SCHUMACHER gehört, aber der Gitarren-Pop des Deutschen konnte uns sofort überzeugen. Zwar stellte seine Musik nichts aufregend besonderes dar, jedoch konnte man sich mit der einfühlsamen und sehr melodiösen Musik des Newcomers sehr gut auf das kommende Highlight einstellen …
Und um ca. 21 Uhr sollte es dann auch soweit sein! Das Licht ging aus und eine Stimme aus dem Hintergrund (später sollte sich herausstellen, es war der Drummer!) ertönte: “Good evening Essen!” … Nach einigen Protesten korrigierte sich der Unhold, offensichtlich höchst amüsiert: “Good evening Oberhausen! Please welcome VONDA SHEPARD!” und die Person, auf die alle schon so lange gewartet hatten, kam winkend und lachend auf die Bühne gestürmt! Nach einer kurzen Begrüßung (“I know where we are…”) setzte sie sich an ihr Piano und stimmte “Home Again” – vom neuen Album “For Once In My Life” – an. Die ersten Songs (darunter auch das geniale “Maryland”) waren allesamt recht ruhig und erst nach einigen Minuten betrat auch Vonda's Begleitband die Bühne, die laut Vonda selbst, sie auch in der Serie unterstützt. Doch nach vier bis fünf Songs bestand die äußerst sympatische Sängerin darauf, dass die Fans vor die Bühne kommen durften, um sie beim Tanzen zu unterstützen. Natürlich ließen sich diese (auch wir) nicht zweimal bitten. Songs wie “Walk Away Renee”, “Will You Marry Me?”, mein Favorit “You And Me” oder “Ask The Lonely” wurden begeistert abgefeiert. VONDA SHEPARD selbst zeigte sich wesentlich aufgedrehter und energischer, als man es von ihr aus Ally kennt. Sie sprang über die Bühne, stachelte die Fans immer wieder dazu an, mitzumachen und schien aus dem Lachen gar nicht mehr herauszukommen. Die ruhigen, balladesken Stücke meisterte sie genauso wie die rockigeren (!), schnellen Stücke. Besonders hervorzuheben wäre hierbei auf jeden Fall noch “Neighborhood”, Billy's Todessong. Dazu erzählte sie, dass der Song in Deutschland immer wieder gewünscht wurde und sie ihn extra deshalb spielen würde …
Nach “Searchin' My Soul” (relativ langsam vorgetragen), für das sie SVEN SCHUMACHER noch einmal zurück auf die Bühne holte, der dann mitsingen und die Acoustic-Gitarre bedienen durfte, war erstmal Schluß. Natürlich ließ sie sich aber nicht lange bitten, um wieder herauszukommen. Es folgte u.a. ein Duett mit ihrer Background-Sängerin (deren Namen ich leider leider vergessen habe …) und natürlich “Tell Him”. Zum Schluß schlug sie vor, dass jeder einmal seinen Nachbarn in den Arm nehmen sollte und stimmte “You Belong To Me” an. Zeit zum Kuscheln … :)
Nach über zwei Stunden war dann letztendlich Feierabend. Aber die Erinnerungen an ein geniales Konzert und das Versprechen, Vonda käme nächstes Jahr wieder auf Tour, ließen nur strahlende Gesichter zurück …
Auch ich kann nichts schlechtes über das Konzert sagen, außer dass ich ein bis zwei Lieder vermisste, so z.B. “For Once In My Life” oder “Chances Are”, dass sie durchaus im Duett mit SVEN SCHUMACHER hätte spielen können, und das ja in der vierten Staffel eine sehr besondere, wenn auch traurige, Bedeutung hat. Vielleicht ja nächstes Jahr, wenn auch hierzulande die vierte Staffel gelaufen ist …
Und eins ist sicher: Wir sind nächstes Jahr wieder dabei!
© DOMINIK SCHRÖDER · opyr_ds@gmx.de